Veröffentlicht am: So, Nov 25th, 2018
Nachrichtencode: 389

‭‭Monatlicher Bericht (November 2018) über die Verletzung der Menschenrechte gegenüber der kurdischen Bevölkerung im Iran

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Mafnews – Es wurden mindestens 29 kurdische Bürger vorgeladen, verhört oder inhaftiert. Zwei kurdische Inhaftierte wurden hingerichtet, sieben Grenzhändler (Kolbar) wurden getötet. Im November 2018 wurden dreizehn weitere Kolbar verletzt, so berichtet es die Maf-Zeitung.

Nach Angaben des Zentrums für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan wurden zwei kurdische Gefangene im Sanandaj-Gefängnis/Zanjan-Gefängnis wegen Mordes gehängt.

Zwei politische Aktivisten aus Ilam und Urmia wurden insgesamt zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Sieben kurdische Grenzhändler, auch als Kolbar bekannt, wurden von iranischen Grenzwächtern erschossen, dreizehn weitere wurden verletzt.

Es wurden mehr als 29 kurdische Aktivisten aus Mariwan, Makou, Sanandaj, Oshnavieh und Kamyaran festgenommen. Vierzehn von ihnen wegen religiöser Aktivitäten, der Rest wegen „Kontaktaufnahme zu kurdischen Oppositionsparteien“, welche ihren Sitz in der Autonomen Region Kurdistan haben.

Ein wegen Raubes angeklagter Gefangener im Zentralgefängnis von Urmia wurde von der Abteilung 1 des Strafgerichtshofs (Abteilung Kinder & Jugendliche) zu einer Handamputation verurteilt.

Weiterhin wurden zwei andere Gefangene aus Khoy wegen Raubes hingerichtet.