Veröffentlicht am: Mi, Aug 22nd, 2018
Nachrichtencode: 285

Iranische Grenzsoldaten greifen neun Kolbar an

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MAFNEWS – Seit Anfang August 2018 wurden in den Grenzgebieten zwischen dem iranischen und irakischen Kurdistan neun kurdische Kolbar getötet. Acht Kolbar wurden von den iranischen Grenzsoldaten erschossen, einer starb auf Grund einer Minenexplosion.

Laut dem Zentrum für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan wurde am 12.08.18 eine Gruppe von Kolbar in der Region Bewaran in Sardasht von Grenzsoldaten angegriffen. Zwei der Männer, Rebwar Khezrpour und Mohammad Hamzehpour, wurden verwundet.

Esmaeel Azizi, welcher aus Mahabad stammte, wurde am 12.08.18 von den Grenzsoldaten erschossen.

Sabour Yari, ein Kolbar aus dem Dorf Shamshir, wurde bei einer Minenexplosion schwer verletzt. Sein Bein musste amputiert werden

Javidan Hakkari, ein Kolbar aus Kala Rash, einem Dorf in der Nähe von Salmas, wurde am
06.08.18 von den Grenzsoldaten erschossen.

Am 05.08.18 erschossen Grenzsoldaten den 18-jährigen Hasel Badbarin, welcher aus Piranshahr stammte. Khaled Mama Amin, welcher ebenfalls aus Piranshahr stammte, wurde am selben Tag angeschossen und verwundet.

Der 23-jährige Hashem Tahourian wurde am 04.08.18 an der Grenze zu Targavar angeschossen und verwundet.

Sulieman Badoshiveh wurde am 01.08.18 von den Grenzsoldaten erschossen.

Alle getöteten/verletzten Kolbar wurden ohne Vorwarnung erschossen/angeschossen.