Veröffentlicht am: Sa, Jan 19th, 2019
Nachrichtencode: 601

Iranische Grenzsoldaten töten einen kurdischen Grenzhändler und verletzen neun weitere

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MAFNEWS – Iranische Grenzsoldaten griffen kurdischen Grenzhändlern an. Einer der Grenzhändler kam dabei ums Leben. Neun weiter Männer aus Urmia, Khoy, Sardasht und Baneh wurden angeschossen und verwundet, so berichtet Mafnews.

Nach Angaben des Zentrums für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan, wurde der 23-jährige Soran Mohammadi aus Sardasht in der Nacht zum 24.01.19 beim Überqueren der Grenze angeschossen und verwundet.

Am 13.01.19 wurde Sirwan Hasanzadeh, ein Kolbar aus Sardasht, von den Grenzsoldaten angeschossen und verwundet.

Ebenso wurde Namegh Gholami an der Grenze zu Baneh von Grenzsoldaten erschossen und getötet und Jabar Ahmadi und Karzan Aminzadeh wurden verwundet.

Am 12.01.2019 wurde Shahriar Khezri, ein Kolbar aus Sardasht von Grenzsoldaten erschossen und verwundet.

Afshin Alipour, ebenfalls aus Urmia, wurde von den Grenzsoldaten in Nazlou angeschossen und verwundet.

Weiterhin haben Grenzsoldaten am 11. Januar 2019, eine Gruppe von Kolbar in Khoy angegriffen. Abdollah Yousefi, 37 Jahre alt wurde getötet und Ehsan Khaledi, 23 Jahre alt wurde verletzt.

Naser Omari aus Sardasht wurde am 09. Januar 2019 von den Grenzsoldaten verwundet.

In der iranischen Verfassung ist in zwei Paragraphen nachzulesen, dass die Soldaten das Feuer nicht eröffnen dürfen, wenn sie nicht in Gefahr sind. Trotzdem werden jedes Jahr Dutzende Kolbar von dem iranischen Grenzschutz erschossen.