Veröffentlicht am: Di, Jul 10th, 2018
Nachrichtencode: 243

Monatlicher Bericht (Juni 2018) über die Verletzung der Menschenrechte gegen die kurdische Bevölkerung im Iran

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MAFNEWS – Laut Statistiken von Mafnews, welche die Menschenrechtsverletzungen gegen die kurdische Bevölkerung erfassen, wurden im Juni 2018 dutzende Kurden vorgeladen, verhört, eingesperrt, gehängt oder sogar getötet.

Nach Angaben des Zentrums für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan, wurden mindestens 11 Kurden, die wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, und Mofsed-e-filarz (Verbreitung von Korruption) begangen haben, zum Tode verurteilt. Acht stammen aus Kermanshah und drei aus Mahabad.
Zwei kurdische Gefangene starben im Gefängnis, einer in Osnavieh, der andere in Urmia.

Sechs kurdische Grenztransporteure, die als Kolbars bekannt sind, wurden von iranischen Grenzsoldaten erschossen, neun weitere wurden verletzt. Die meisten von ihnen stammten aus den iranischen kurdischen Städten und Städten in der Nähe von der Autonomen Region Kurdistan.

Mehr als 15 Kurden aus Mariwan, Baneh, Khoy, Kermanshah, Saqez und aus dem nördlichen Khorasan, wurden vorgeladen und verhört.